Es ist Nacht. Du liegst im Bett und kannst nicht schlafen. Du denkst über dein Leben nach. Du weisst, dass du lebst. Aber es könnte ja auch anders sein, dass du nicht lebst, ja, dass du einmal nicht mehr leben, sondern sterben und dann tot sein wirst. Du fragst dich 'Was ist dann?' - Und du fragst dich auch, 'Warum weiss ich nichts davon?' - - - Du weisst, dass das keine hypothetische Frage ist, sondern eine realistische. Wie können wir dieses Geheimnis aufdecken?
Stellen wir uns einmal vor, unser Leben sei ein Rad, das Rad des Bewusstseins. Das Ich lebe in der Mitte und unser Bewusstsein sei draussen am Rad, wie die Gondeln am Riesenrad. Wenn wir auf die Uhr schauen, wissen wir, dass die Zeit immer gleichmässig abläuft. Unser inneres Rad des Lebens dreht sich an sich immer gleich schnell. So läuft auch unser Leben an sich immer gleichmässig ab, bis es eben abgelaufen ist.
Wenn unser inneres Rad klein ist, dann ist das Bewusstsein nahe beim Ich, die Geschwindigkeit also gering. Ist das Rad aber gross, wie ein Riesenrad, dann ist die Geschwindigkeit hoch und je grösser das Rad, umso höher die Geschwindigkeit.
All die Denkinhalte, mit denen wir leben, halten uns von der inneren Ruhe ab. Sie sind wie die Gondeln auf dem Riesenrad, ganz weit draussen. Je mehr Gondeln diese Bewusstseinsinhalte des Denkens haben, umso grösser muss das innere Rad sein und umso höher ist die Geschwindigkeit des Bewusstseins. Und je extensiver wir leben, umso weiter draussen sind diese Gondeln und umso höher ist die Geschwindigkeit unseres Bewusstseins, mit dem wir leben.
Je mehr wir unser Bewusstsein weit aufblähen, umso weniger kommen wir zur Ruhe. Wenn wir aber zur Ruhe, also näher zu unserem Wesenskern kommen wollen, müssen wir die Geschwindigkeit, mit der wir leben verringern. Wir müssen also die Gondeln abbauen.
Leben wir nun mit dem Bewusstsein ganz innen, zentriert im Sein, dann haben wir all unsere Gondeln abgebaut und die Geschwindigkeit des Bewusstseins ist Null. Wir leben meditativ.
Erst wenn wir diesen Zustand erreicht haben, lüftet sich das Geheimnis. Wir leben in der Ruhe des zeitlosen Seins, das den Tod überdauert, das Licht des Lebens, das wir selbst sind
Und während wir dies lesen, bleibt eine tiefe Unruhe, ja eine Angst, dass dann all diese wichtigen Denkinhalte nicht mehr existent sind, dass sie gestorben sind. Ja, das ist richtig, unsere innere Angst, das ist die Angst der Denkinhalte, die - so merken wir plötzlich - wie lebendige Wesen sind. Sie besetzen uns im Leben und halten uns vom Wesentlichen ab, so wichtig sie im Einzelfalle ja auch sein mögen. Tröstlich ist es immerhin, dass wir diese Denkinhalte brauchen, um hier im Leben all das tun zu können, was wir so wollen oder was uns aufgetragen worden ist zu tun.
die Prinzipien des Seins
Seins-Prinzipien sind Lebensgrundsätze, die als Weckrufe des Bewusstseins die inneren energetischen Kraftfelder zu den sieben Chakren, den Lotosblumen-Bewusstseinszentren im Menschen erschliessen. Diese sieben Lotosblumen sind die Schlüssel zum Öffnen der eigene Seele. Sechs dieser Lotosblumen tragen 50 Blütenblätter, von denen jedes zweite bereits entfaltet ist. Die Vervielfachung mit der Jupiter/Saturn-Königszahl 20 führt zum Kronen-Chakra, der 1000-blättrigen Lotosblume. Meditation in diesen sieben inneren Energie-Zentren führt zum Bewusstmachen der eigenen Seele
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Montag, 8. Oktober 2012
Das Geheimnis
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Montag, 1. Oktober 2012
Ich bin
Schauen Sie in den Spiegel. Was sehen Sie dort?
Ja, Sie sehen sich selbst. Es ist der Mensch, der Sie immer waren und jetzt noch sind, trotz einiger, inzwischen vielleicht aufgetretener Falten. Aber sind Sie das wirklich?
Stellen Sie sich einmal vor, Ihnen würde alles an Armen, Beinen, ja selbst der ganze Körper genommen. Sie selbst wären aber immer noch da. Ja, das ist die Realität. Sie sind das Wesen, das in einem eher tierischen Körper eine zeitlang hier auf der Erde lebt und diesen Körper beim Sterben wieder verlässt.
Stellen Sie sich einmal vor, was war, bevor Sie geboren wurden. Es war nichts, Vater und Mutter dachten noch nicht einmal an Sie. Vielleicht hatten sie Lust auf Sex, aber an Sie dachte noch niemand. Wo waren Sie da? Sagen Sie nicht, Sie waren Nichts. Das ist unehrlich, denn aus Nichts kann nur Nichts entstehen, nicht aber Etwas, ein Sein, so wie Sie es sind. Nein, Sie waren vorher da und werden auch nach dem Sterben in ähnlicher Weise noch da sein.
Während unseres Lebens auf diesem Planeten haben wir uns mit Hilfe der Eltern mit einem physischen Körper umkleidet, leben eine Weile in diesem und legen ihn beim Sterben wieder ab. Wir werden mit Schmerzen geboren, tun einen ersten Atemzug und beenden mit dem letzten Atemzug das Leben wieder unter Schmerzen. Nur wenn wir dies akzeptieren, bekommen wir diejenige Distanz zu unserem Körper, die notwendig ist, um den psychischen Stress von Krankheit und Sterben zu überwinden.
Ja, Sie sehen sich selbst. Es ist der Mensch, der Sie immer waren und jetzt noch sind, trotz einiger, inzwischen vielleicht aufgetretener Falten. Aber sind Sie das wirklich?
Stellen Sie sich einmal vor, Ihnen würde alles an Armen, Beinen, ja selbst der ganze Körper genommen. Sie selbst wären aber immer noch da. Ja, das ist die Realität. Sie sind das Wesen, das in einem eher tierischen Körper eine zeitlang hier auf der Erde lebt und diesen Körper beim Sterben wieder verlässt.
Stellen Sie sich einmal vor, was war, bevor Sie geboren wurden. Es war nichts, Vater und Mutter dachten noch nicht einmal an Sie. Vielleicht hatten sie Lust auf Sex, aber an Sie dachte noch niemand. Wo waren Sie da? Sagen Sie nicht, Sie waren Nichts. Das ist unehrlich, denn aus Nichts kann nur Nichts entstehen, nicht aber Etwas, ein Sein, so wie Sie es sind. Nein, Sie waren vorher da und werden auch nach dem Sterben in ähnlicher Weise noch da sein.
Als Menschen sind wir geistige Wesen,
die der geistigen Welt angehören
Während unseres Lebens auf diesem Planeten haben wir uns mit Hilfe der Eltern mit einem physischen Körper umkleidet, leben eine Weile in diesem und legen ihn beim Sterben wieder ab. Wir werden mit Schmerzen geboren, tun einen ersten Atemzug und beenden mit dem letzten Atemzug das Leben wieder unter Schmerzen. Nur wenn wir dies akzeptieren, bekommen wir diejenige Distanz zu unserem Körper, die notwendig ist, um den psychischen Stress von Krankheit und Sterben zu überwinden.
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